Die Entscheidung für den bestmöglichen Schulabschluss wird für alle möglichst lange offen gehalten. Diese gezielte pädagogische Arbeit der Gemeinschaftsschulen führt dazu, dass Schülerinnen und Schüler mehr höhere Abschlüsse erreichen:

  • Nach der Jahrgangsstufe 9 können die Schülerinnen und Schüler den "Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss" und den Förderschulabschluss erwerben,
  • nach der Jahrgangsstufe 10 den "Mittleren Abschluss" und die Versetzung in die Oberstufe,
  • nach der Jahrgangsstufe 12 die Fachhochschulreife
  • und nach der Jahrgangsstufe 13 können sie das Abitur ablegen. Damit haben sie 1 Jahr länger Zeit als am Gymnasium.

Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Gemeinschaftsschule eine eigene Oberstufe hat oder nicht; denn auch für die Schülerinnen und Schüler an Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe ist der Übergang in eine Oberstufe an einer anderen Schule durch ein ministeriell abgesichertes Kooperationsabkommen gewährleistet. Es gibt Kooperationen mit Oberstufen an einer anderen allgemein bildenden Schule oder an einem Beruflichen Gymnasium.

[Aus: "Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein - Eine Schule für alle", Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule, Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens e.V.]

GGG